Die Flamenco-Höhle María La Canastera befindet sich auf dem Sacramonte, im historischen Zigeunerviertel von Granada. Dort wird vorwiegend “Zambra” dargeboten, welcher typischerweise von Zigeuner-Familien aufgeführt wird. Zambra ist eine fröhliche Variante des Flamencos und wir oft auf Zigeunerhochzeiten gespielt. Das Wort Zambra hat im marokkanischen Arabisch die Bedeutung “Party.”
Die Höhlen im Sacramonte von Granada sind nach den jeweiligen Künstlern benannt, die dort auftraten. Namensgeberin für La Canastera war María Cortés Heredia, geboren am 27.02.1913 als Tochter von Juan Cortés “El Cagachi”, der unter dem Künstlernamen Canasto auftrat. So kam María zu ihrem Namen “La Canastera”. Schon von Kindheit an machte sie durch Ihrer künstlerische Begabung auf sich aufmerksam. Der Film “María de la O”, in dem sie an der Seite von Carmen Amaya auftrat, machte Sie endgültig berühmt. Schnell wurde La Canastera zum Pflichtprogramm für viele Granadabesucher aus dem Show- oder Kunstbussines.
So traf man hier Antony Quinn mit Ingrid Bergmann, Yul Brunner gab sich die Ehre, Claudia Cardinale, der spanische König mit Gemahlin, Lola Flores, Telly Savalas und viele viele mehr.
Auch heute werden die Vorstellung hauptsächlich von den Nachfahren Marias aufgeführt. Ein wirklich lohnenswertes authentische Falmenco-Spektakel. Der Eintritt kostet 25.- € und beinhaltet ein Freigetränk. Sie werde direkt vor Ihrem Hotel in Granada abgeholt. Oder Sie nehmen den Microbus Nr. 25 ab Plaza Nueva bis zur Haltestelle Peso de la Harina am Eingang zum Sacramonte. Von dort sind es noch ca. 300 m zu Fuß. Buchen können Sie die Vorstellung über granada-reisen e.K. z. B. in Kombination mit dem City-Paket Granada Flamenco.


